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Zahnseide

Zahnseide dient dazu, die Zwischenräume der Zähne von Zahnbelag (Plaque) und Essensresten zu reinigen. Zahnärzte empfehlen, sie täglich als ergänzendes Werkzeug zur Zahnreinigung zu verwenden. Die Anwendung beugt insbesondere der Zahnfäule, aber auch einer Zahnbettentzündung vor.

Verwendung:

Die Zahnseide wird C-förmig um den Zahn geschlungen. Der Zahn wird vorsichtig mit einigen Auf- und Ab-Bewegungen bis kurz unter dem Zahnfleischsaum gereinigt.

Auch überkronte Zähne sollten mit Zahnseide gereinigt werden. Der Schwerpunkt liegt dann aber auf den Kronenrändern, die oft besonders anfällig für die Bildung von Zahnbelag sind.

Oft tritt bei Benutzung von Zahnseide Zahnfleischbluten auf. Ein häufiger Grund ist dabei eine Zahnfleischentzündung. Diese Entzündung geht bei regelmäßiger Anwendung von Zahnseide schnell zurück.

Experte Laurisch empfiehlt, die Zahnseide vor dem Schlafengehen zu verwenden. Wichtig ist vor allem, dass der Zahnbelag einmal täglich systematisch entfernt wird.

Fädeltechnik: Zahnseide mit Daumen und Zeigefinger festhalten.

Für eine Anwendung mit Fädeltechnik benötigt man ungefähr 50 Zentimeter Zahnseide. Die Zahnseide am besten mit Daumen und Zeigefinger halten. Anschließend die Zahnseide durch Vor- und Zurückbewegen in den Zahnzwischenraum einführen und den Zahnbelag durch Auf- und Abbewegen entfernen. Für jeden weiteren Zwischenraum ein neues Stück der Zahnseide benutzen. Der Zahnseidenhalter reicht in der Regel für alle Zahnzwischenräume pro Anwendung. Das Entfernen des Zahnbelags erfolgt ähnlich wie bei der Fädeltechnik.

Bakterielle Beläge (Plaque) führen einerseits über die Bildung von Säuren zur Entstehung von Karies, andererseits über die Bildung von bestimmten Toxinen zur Zahnfleischentzündung. Die Zahnzwischenräume sind sogenannte Prädilektionsstellen für die Entstehung beider Erkrankungen, da sie häufig bei der täglichen Mundhygiene vernachlässigt werden.

Ziel ist es, den Zahnbelag zwischen den Zähnen zu entfernen. Dort ist die Reinigung mit der Zahnbürste nur bedingt möglich. Während sie die Außen-, Innen- und Kauflächen der Zähne sehr effektiv putzt − die Borsten treffen senkrecht auf die Zahnoberfläche (bei einigen Putztechniken 45 Grad) − erreichen die Borsten die Zahnzwischenräume nur teilweise oder streifen lediglich parallel zur Oberfläche über den Zahn (tangential). Diese mechanische Kraft reicht nicht aus, um den Zahnbelag zu entfernen.

In den Zahnzwischenräumen berühren sich die Nachbarzähne an den Kontaktpunkten. Direkt unterhalb dieser Berührungspunkte sind die Stellen, an denen häufig eine Karies entsteht (Approximalkaries.

Für die Pflege der Zahnzwischenräume eignet sich Zahnseide. Das Angebot in Apotheken und Drogerien ist groß: Soll sie gewachst oder ungewachst sein? Mit oder ohne Halterung? Und gibt es auch Alternativen zur Zahnseide? Ein Überblick:

Fädeltechnik: Erfordert manuelle Geschicklichkeit

  • Gewachste Zahnseide: Sie eignet sich gut für Anfänger und bei engen Zwischenräumen, denn die gewachste Seide gleitet leichter und fasert nicht.
  • Ungewachste Zahnseide: Der Reinigungseffekt ist etwas besser als bei gewachster Zahnseide, denn die einzelnen Fasern fächern sich ein wenig auf.
  • Zahnseidenhalter erleichtern die Anwendung. Aber: Gespannte Zahnseide legt sich weniger gut an die Zahnfläche an, reinigt daher nicht ganz so gut.

Zahnseidenhalter: Erleichtert die Anwendung

  • Spezialzahnseiden: Inzwischen gibt es viele, etwa für Implantate, für besonders enge Zwischenräume (zum Beispiel bei Zahnersatz) oder für überkronte Zähne. „Diese Zahnseide hat ein speziell verhärtetes Ende, das sich unter den Verblockungen einführen lässt", sagt Laurisch.
  • Zahnseide mit medizinischen Zusätzen: Zusätze wie Fluorid oder Chlorhexidin haben eine karies- und entzündungshemmende Wirkung.

Spezielle Reinigung bei Zahnregulierung:

Interdentalbürstchen sind einfacher, aber auch Zahnseide kann man mit Spange ganz gut benutzen - und damit kommt man deutlich besser in die Zahnzwischenräume (vor allem am Zahnfleischrand).

Für den Anfang ist vielleicht eine Einfädelhilfe bzw. eine spezielle Zahnseide (z.B. Superfloss) besser geeignet. Die haben ein stabiles Ende, das man leichter unter dem Draht durchfädeln kann. Mit ein bisschen Übung geht es aber auch mit normaler Zahnseide, und man ist auch nicht viel langsamer als ohne Spange.

Es geht übrigens einfacher, wenn Sie die Zahnseide in Richtung Zahnfleisch einfädeln, also im Oberkiefer zur Nase hin und im Unterkiefer zum Kinn. Sonst sind Ihre Lippen Ihrer Hand im Weg.

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